Bilden Sie selbst aus!

Sie wissen am besten, was Sie brauchen, also...

BILDEN SIE SELBST AUS!

Der Fachkräftemangel im Handwerk ist in aller Munde. Die meisten Schulabgänger möchten nach ihrem Abschluss eine Ausbildung in einem anderen Bereich oder ein Studium beginnen. Eine Ausbildung im Handwerk finden sie nicht attraktiv genug, wo es doch mittlerweile so außergewöhnlich spannend klingende Berufsbilder gibt, die besonders im Zuge der Digitalisierung entstanden sind.

Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, jungen Menschen zu vermitteln, dass gerade das Handwerk von großer Tragweite für unsere Gesellschaft und die gesamte Wirtschaft ist. Dass sie in einem handwerklichen Beruf ihre Kreativität entfalten und am Ende des Tages mit eigenen Augen sehen können, was sie geschafft haben.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, gibt es nur eine gute Lösung: Geben Sie Ihr Profi-Wissen weiter und bilden motivierten und kompetenten Nachwuchs selbst aus! Schaffen Sie der nächsten Generation unseres Handwerks eine vielversprechende Perspektive, die es mit jeder anderen Ausbildung aufnehmen kann. Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar wertvolle Tipps für die Azubi-Akquise an die Hand geben.

So können Sie Azubis für Ihren Betrieb gewinnen!

Wir leben im digitalen Zeitalter. Und das sollten Sie sich unbedingt zunutze machen. Social Media & Co. können Ihnen als absolutes Sprungbrett bei der Suche nach motivierten Auszubildenden dienen, da diese Generation den sogenannten Digital Lifestyle bereits in die Wiege gelegt bekommen hat. Eine ansprechende Homepage, gut und regelmäßig bespielte Instagram- oder Facebook-Profile oder auch ein gelungener Auftritt auf professionellen Berufsnetzwerken wie Xing oder LinkedIn: Über all diese Kanäle können Sie Ihre tägliche Arbeit optimal für den Nachwuchs in Szene setzen. Schaffen Sie mit beeindruckenden Ergebnissen, aber auch mit der einzigartigen Atmosphäre in Ihrem Team vielfältige Anreize, sich für den Beruf des Malers zu entscheiden.

Eigentlich ein Klassiker – ein Praktikum bietet sowohl Ihnen als Arbeitgeber als auch dem potenziellen Azubi eine wunderbare Möglichkeit, sich gegenseitig zu beschnuppern. Der Praktikant hat so die Chance, das Alltagsgeschäft für einen gewissen Zeitraum hautnah mitzuerleben. Vielleicht erlauben Sie sogar die Mitarbeit an einem kleinen Projekt, wobei ein bisher verborgenes Naturtalent zum Vorschein kommen kann. Außerdem lässt sich im täglichen Miteinander am besten beurteilen, ob die Chemie stimmt. Schreiben Sie Praktikumsplätze aus, es lohnt sich für beide Seiten.

Es sollte selbstverständlich sein, ist aber noch nicht überall angekommen: Nicht nur Männer haben ein Händchen fürs Handwerk. Junge Frauen beweisen ein ebenso ausgeprägtes Geschick und stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Trotz allem wird der Malerberuf noch immer von Männern dominiert. Machen Sie auf Ihren digitalen Kanälen, aber auch in Stellenausschreibungen sichtbar, dass weibliche Unterstützung ausdrücklich erwünscht ist und geschätzt wird. Vielleicht gibt es in Ihrem Team auch eine Kollegin, die als gutes Beispiel für Frauen im Handwerk vorangeht?

Nichts geht über den persönlichen Kontakt. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, sich mit Ihrem Unternehmen auf einer Berufsbildungsmesse zu präsentieren oder bei Projekten in Schulen, die Abschlussklassen Perspektiven für ihre berufliche Zukunft anbieten? In diesem Rahmen könnten Sie selbst, aber auch zum Beispiel ein ausgewählter „Ausbildungsbotschafter“, der gerade selbst eine Ausbildung bei Ihnen absolviert, den Schülern Rede und Antwort zum Malerberuf stehen.

Natürlich ist auch die finanzielle Seite der Ausbildung kein unwichtiger Punkt für eine berufliche Entscheidung. Mit Sicherheit gibt es Bereiche, in denen mehr gezahlt wird als im Handwerk. Vielleicht können Sie einen jungen Menschen aber – zusätzlich zur kreativen und befriedigenden Tätgikeit, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen – mit einem kleinen Goodie für den Malerberuf gewinnen. Ein Zuschuss zum Ticket für den ÖPNV oder auch für das Fitnessstudio erfreuen sich großer Beliebtheit.

Wir hoffen, Sie mit unseren Tipps inspiriert zu haben, und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Nachwuchssuche für unser geliebtes Malerhandwerk!

P.S.: Auch Corona sollte kein Hindernis bei der Suche nach einem geeigneten Azubis darstellen. Mit Hilfe digitaler Kommunikationsmittel wie WhatsApp, Skype oder Zoom lassen sich heutzutage spielend leicht Videokonferenzen umsetzen, die zumindest ein erstes Kennenlernen Face-to-Face möglich machen.
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